Literatur:

Forschungswerkstatt

Zielstellung

Zivilgesellschaftliche Forschung in Ostdeutschland stärken:

Das Projekt „Forschungswerkstatt“ zielt darauf ab, bürgerschaftliches Engagement in Chemnitz und Sachsen zu fördern und weiterzuentwickeln.

Hintergründe:

Erfolgreich wurde im Jahr 2019 eine Studie zu „Strukturen, Probleme und Potenziale bürgerschaftlichen Engagements im kommunalen Kontext“ abgeschlossen. Aus dieser Studie ergaben sich weitere Forschungsfelder. Zur Zeit läuft eine Studie, die der Frage nachgeht: „Was beudetet eigentlich freie Kultur/freie Szene“ und eine weitere Studie zu zivilgesellschaftlichen Strukturen im ländlichen Raum Sachsens ist für 2023 geplant.

Zukunftsmusik:

Im Erhebungsverfahren mit Feldforschungscharakter soll durch die Beteiligung unterschiedlicher Akteursgruppen im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements im Jahr 2023 gemeinsam ein Impulspapier an die Politik erarbeitet werden – mit konkreten Handlungsmöglichkeiten, eingebettet in einen Maßnahmenkatalog.

Dieses Modellprojekt wird die Vernetzung der Akteure untereinander intensivieren und gemeinsam wird nach Regelungs- und Steuerungsstrukturen gesucht, wie Engagement effektiv und effizient in Zukunft gestaltet werden kann.

 


 


Grundlegend hat unser geplantes Forschungsprojekt drei Kernziele:

1. Ländliche Engagementförderung in Sachsen gemeinsam mit den Bürger*innen fördern
durch einen in die Wege geleiteten Bottom-up Prozess: Mobilisierung der zivilgesellschaftlichen Kräfte von unten nach oben.

2. Die Selbstwirksamkeit der Bürger*innen stärken durch den Aufbau neuer Netzwerke der
Interessenvertretung, die Einfluss auf die regierende Politik nehmen (Maßnahmenkatalog mit konkreten Handlungsmöglichkeiten).

3. Die aktuellen negativen zivilgesellschaftlichen Entwicklungen, die Heitmeyer in seinem Interview „Chemnitz ist das punktuelle Brennglas“ (Riegel/Heitmeyer 2018) beschreibt
aktiv entgegenwirken und die „Schweigespirale“ brechen

Ansprechpartnerin

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